Posted on 25 Januar 2011

WWF-Mitarbeiter tragen den betäubten und besenderten Bengal-Tiger (Königstiger) in eine Transportbox. Foto: WWF World Wide Fund For Nature
Frankfurt - Ein tierischer Umzug stand am vergangenen Wochenende in Nepal an: Die Naturschutzbehörden des Landes haben gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation WWF einen Bengal-Tiger (auch Königstiger genannt) aus der Region nahe der Touristen-Metropole Sauraha in den Bardia Nationalpark, nahe der indischen Grenze, umgesiedelt. Im September des vergangenen Jahres war der verletzte, männliche Tiger nahe einer Hotel-Anlage aufgefunden worden. Nachdem er sich unter der Aufsicht von Veterinären und Umweltschützern in einer Auffangstation erholt hat, wurde er mit einem GPS-Peilsender bestückt. Jetzt soll er im 600 Kilometer entfernten Babai-Tal ausgesetzt werden. Dort stünde dem Tiger ausreichend Lebensraum mit einer hohen Beutetier-Dichte zur Verfügung, so der WWF.
“Das Gebiet ist ein perfektes zuhause für den Tiger”, freut sich WWF-Tigerexperte Volker Homes. “Anti-Wilderer-Einheiten haben die illegale Jagd im Nationalpark eingedämmt und aufgrund der dünnen Besiedlung ist die Gefahr von Mensch-Tiger-Konflikten in der Region wesentlich geringer als im ursprünglichen Refugium des Tieres.” Der männliche Tiger könne außerdem “frisches Blut” in die Population des Bardia Nationalparks bringen und trage somit zur Erreichung des Ziels bei, die Tiger-Bestandszahlen bis 2022 zu verdoppeln. Derzeit leben nach WWF-Angeben in freier Wildbahn nur noch rund 3.200 Tiger.
Die Umsiedlung ist die Erste dieser Art in Nepal. Die Distanz von 600 Kilometern zwischen seinem ursprünglichen Zuhause und der neuen Heimat wird das Tier, unter der Aufsicht von Veterinären und Rangern in einem eigen konstruierten Anhänger zurücklegen. Vorbild für die Aktionen waren ähnliche Umsiedlungen in Indonesien oder Indien. Dank des GPS-Senders werden Wissenschaftler und Naturschützer auch in Zukunft stets wissen, wo sich das Tier gerade aufhält. Alle sechs Stunden soll das Gerät den Aufenthaltsort des Tigers übermitteln. “Mit Hilfe des GPS können wir nicht nur beobachten, wie sich der Tiger in seinem neuen Refugium zurecht findet, wir erhoffen uns auch neue Kenntnisse über das Verhalten der Großkatzen”, sagt Volker Homes. “Nur wenn wir genau wissen, wie die Tiger wandern, wo sich Beute finden oder wie sie ihre Reviere besetzen, können wir die Population wirkungsvoll schützen.”
Hintergrund “Jahr des Tigers” Noch bis zum chinesischen Neujahrsfest Anfang Februar geht nach dem chinesischen Mondkalender das “Jahr des Tigers”. Auf einem Tiger-Gipfel im November 2010 haben sich Staats- und Regierungschefs sowie Minister aus allen verbliebenen 13 Tiger-Verbreitungsländer zu einem internationalen Rettungsplan bekannt. Ziel soll es sein bis zum nächsten Tiger-Jahr 2022 die Bestandszahlen zu verdoppeln. Die Umsiedlung in Nepal bewertet der WWF als einen ersten Schritt auf diesem Weg. Quelle: WWF World Wide Fund For Nature
Popularity: 1% [?]
Posted on 26 September 2008

Kraftstoff gespart? Umwelt geschont? Rolf Feldmann (links), Geschäftsführender Gesellschafter von traveltainer, bespricht mit Lkw-Fahrer Stefan Klose von der Maintrans Internationale Spedition GmbH, Alzenau, die in der Fahrerliga erzielten Ergebnisse. Foto: Traveltainer GmbH & Co. KG
Wer die Umwelt schont, hat gewonnen! Kraftstoff sparen, Umwelt schonen und den Verkehr sicherer machen
Altenbeken - Die “Fahrer-Bundesliga”, in der die 50 besten Lkw-Fahrer aus 15 verschiedenen Transportunternehmen deutschlandweit gegeneinander antreten, startet am 5. Oktober 2008 in ihre erste Saison. Bewertet wird im Berufsalltag über mehrere Monate hinweg Kraftstoff sparendes, umweltfreundliches und sicheres Fahrverhalten. Den Siegern winken Geldpreise. Technisch möglich wird dieser Wettkampf durch ein elektronisches System der traveltainer GmbH & Co. KG, Altenbeken, die auch Initiator dieser Fahrer-Bundesliga ist. Die Teilnehmer haben sich in den 15 internen Fahrer-Ligen einzelner Transportunternehmen für diesen firmenübergreifenden Wettbewerb qualifiziert.
Rolf Feldmann, Geschäftsführender Gesellschafter von traveltainer, fasst die Vorteile für alle Beteiligten zusammen: “Bereits durch eine firmeninterne Fahrerliga spart das Transportunternehmen nachweislich zwischen zwei bis vier Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer. Der umsichtige Fahrer freut sich über eine finanzielle Anerkennung und die Allgemeinheit freut sich über rund 10% weniger Schadstoffausstoß und defensiv fahrende Lkw.” Laut Feldmann senkt ein Fuhrpark mit 50 Lkw damit seine Kraftstoffkosten um rund 200.000 Euro pro Jahr.
Die deutschen Transportunternehmen werden so wettbewerbsfähiger und die Arbeitsplätze der Kraftfahrer sicherer. Das System traveltainer ist bereits bei 42 Transportunternehmen im Einsatz, 15 dieser Unternehmen betreiben eine interne Fahrerliga, in der der jeweilige Firmen-Champion im Sprit sparenden und umweltfreundlichen Fahren ermittelt wird. Hierzu werden Informationen über Beschleunigung, Gaspedalstellung, Drehzahl, Gangwahl, Geschwindigkeiten, Bremsvorgänge, Lenkzeiten und Ruhephasen erfasst und in dynamischen Profilen ausgewertet.
…zum vollständigen Bericht
Popularity: 23% [?]
Posted on 24 Juli 2008

Oliver Hasert (stellv. Direktor) und Stephan Bode (Geschäftsführender Direktor) - v.l.n.r. - am Klimaterminal im Bio-Seehotel Zeulenroda
Zeulenroda - Seit Mitte Juli 2008 können die Gäste des Bio-Seehotels Zeulenroda in die Zukunft einchecken: Am Klimaterminal in der Lobby haben sie die Möglichkeit ihren individuellen CO2-Fußabdruck, der durch An- und Abreise sowie Aufenthalt verursacht wird, ausrechnen zu lassen. Jeder Gast kann dann selbst entscheiden, ob er einen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchte. Durch die finanzielle Unterstützung eines Windkraftparks oder eines Aufforstungsprojektes kann er die von ihm verursachten CO2-Emissionen neutralisieren. Für eine Übernachtung mit Vollpension ohne Anreise fallen im Bio-Seehotel Zeulenroda circa 32 kg CO2 pro Person beziehungsweise 39 Cent Ausgleichszahlung je nach Projekt an.
Seinen Aufenthalt im Bio-Seehotel Zeulenroda klimaneutral zu stellen ist eine nahe liegende Entscheidung. Denn das Hotel selbst hat bereits eine Reihe von Maßnahmen zur Einsparung von CO2 geleistet. Dazu gehört nicht nur die Umstellung der gesamten Küche auf Bio-Lebensmittel. Die größte Einsparung an CO2 wird durch die Deckung des gesamten Strombedarfs aus Wasserkraft erreicht. Hierbei lässt sich das Bio-Seehotel Zeulenroda vom Experten ClimatePartner beraten und die Einsparpotentiale errechnen.
…zum vollständigen Bericht
Popularity: 4% [?]