
Start zum Lauf zu Bronze: Benjamin Kappler katapultiert sich als Startläufer der deutschen 4x90m Strandsprintstaffel aus dem Sand. Foto: DLRG
Warnemünde – Nationalmannschaften beenden bei Bilderbuchwetter in Warnemünde Wettkämpfe bei der “Rescue2008″. Deutsches Team wird knapp hinter Italien Vierter. Ab Sonntag treten die besten Vereinsmannschaften aus aller Welt gegeneinander an.
Rettungsschwimmer sind hart im Nehmen: Kaum acht Stunden nach dem Ende der Finalläufe in der Disziplin Beach Flags, die am Freitagabend unter Flutlicht ausgetragen wurden, stürzten sich die ersten Athleten am Samstagmorgen bereits wieder zu ihren Vorläufen in die Fluten der Ostsee. Für den Abschlusstag ihrer Wettkämpfe bei den Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen erwischten die Nationalmannschaftsathleten noch einmal einen Tag mit Bilderbuchwetter. Fast 30 Grad Lufttemperatur, leichter Wind und – im Vergleich zum Vortag – etwas sanftere Wellen boten noch einmal ideale Bedingungen für perfekt vorgetragenen Rettungssport. Wie schon am Vortag zeigten die Mannschaften aus Australien und Neuseeland den zahlreichen Zuschauern, warum sie als beste Freigewässerrettungsschwimmer der Welt gelten. Souverän beherrschten sie ihre Vorläufe und zogen in die Finalläufe ein. Auch die deutsche Nationalmannschaft um Bundestrainerin Anne Lühn wahrte ihre Chancen und erreichte u.a. in der 4x90m Beach Relay der Damen und Herren, sowie dem Board Race der Damen und Herren das Finale. Und das Team nutzte nach der Mittagspause die Chance. Zuerst gelang den Damen hinter Australien, Neuseeland und Frankreich ein hervorragender vierter Platz – danach schlug die Stunde der deutschen Herren.
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