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McDonald’s plant 2.000 Neueinstellungen und sucht 1.000 Auszubildende

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McDonald’s plant 2.000 Neueinstellungen und sucht 1.000 Auszubildende


McDonald's Deutschland plant 2.000 Neueinstellungen in 2011. Foto: McDonald's Deutschland

Nachdem McDonald’s Deutschland bereits in 2010 um 2.000 Mitarbeiter gewachsen ist, sollen in 2011 erneut 2.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Ein besonderer Fokus liegt auf neuen Auszubildenden: “Wir sind auf qualifizierte Fachleute für die vielseitigen Arbeitsplätze in unseren Restaurants angewiesen – daher streben wir eine Verdoppelung unserer Ausbildungsquote von gegenwärtig etwas mehr als vier Prozent auf mindestens acht Prozent innerhalb der nächsten Jahre an”, so Wolfgang Goebel, Vorstand Personal McDonald’s Deutschland. Grundlage ist das jetzt vervollständigte Drei-Wege-Ausbildungssystem des Unternehmens. Es richtet sich gleichermaßen an Haupt- und Realschüler sowie Gymnasiasten:

Fachkraft im Gastgewerbe in der Systemgastronomie – Die zweijährige, gewerblich orientierte Ausbildung richtet sich vor allem an Hauptschüler. “McDonald’s will damit jungen Menschen mit Hauptschulabschluss bessere Chancen bieten.”, so Goebel. Die Theorie in der Berufsschule und betriebsinternen Schulungen verbindet sich mit dem praktischen Know-how in den Restaurants.

Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie – Der Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie ist ein kaufmännisch orientierter Beruf mit gastronomischen Grundlagen. Die Ausbildung dauert drei Jahre mit dem Ziel, schnell Führungsverantwortung in den Restaurants zu übernehmen. Vorraussetzung für die Ausbildung ist idealerweise ein guter Realschulabschluss oder Abitur. Die Abschlussprüfung für beide Ausbildungswege findet vor der IHK statt.

Bachelor of Arts – Für Schulabgänger mit Abitur oder Fachhochschulreife besteht die Möglichkeit eines dreijährigen Studiums der Betriebswirtschaftslehre in Kooperation mit verschiedenen Berufsakademien. Das Studium schließt mit der akademischen Auszeichnung des Bachelor of Arts (B.A.) ab. Während der Praxisphasen sammelt der Student im Restaurantbetrieb umfangreiche Erfahrungen.

McDonald’s ermöglicht Auszubildenden und Mitarbeitern vielfältige interne Weiterbildungen. Zudem stimmt das Gehalt: Auszubildende bei McDonald’s werden im Branchenvergleich überdurchschnittlich bezahlt, auf Basis des Tarifvertrags. Und nach der Ausbildung bieten McDonald’s und seine Franchise-Nehmer ihren Auszubildenden außerordentlich gute Perspektiven: Rund 70% werden nach ihrem Abschluss übernommen.

TV-Kampagne verstärkt Suche nach Auszubildenden – “Aufgrund des demografischen Wandels wird es immer schwieriger, alle Ausbildungsplätze mit talentierten Berufseinsteigern zu besetzen”, so Goebel. Deshalb setzt das Unternehmen seine TV-Kampagne mit dem Schwerpunkt Ausbildung fort. “Viele junge Menschen kommen gerne als Gäste zu uns, die wenigsten wissen aber, welche Perspektiven wir ihnen als Ausbilder bieten können”. Die fünf Protagonisten der Kampagne wurden erneut aus den rund 62.000 Mitarbeitern ausgesucht. Sie erzählen ihre persönliche Geschichte und zeigen, dass bei McDonald’s Chancengleichheit gelebte Realität ist: Unabhängig von Nationalität, Herkunft oder sozialem Status bekommt jeder bei McDonald’s die Möglichkeit, in das Berufsleben zu starten.

 

Statements zum Thema Ausbildungsengagement

Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (CDU): “Ich glaube, die Botschafter der Kampagne wissen, dass sie tolle Chancen haben werden, weiterzukommen und dass es dabei auf sie persönlich ankommt – McDonald’s bietet ja hier eine ganze Menge.”

Olaf Scholz, ehemaliger Bundesarbeitsminister (SPD): “In den nächsten Jahren werden viele Unternehmen vor der Herausforderung stehen, gute und geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu bekommen. Das hängt auch mit der demografischen Entwicklung zusammen. Deshalb muss man in die Talente der verschiedenen Menschen investieren, die in unserem Lande leben. Es geht darum, die Vielfalt unserer Gesellschaft auch in Betrieben abzubilden und gerade dadurch Mut zu machen, sich zu entwickeln.”

Miriam Gruß, familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion: “Unser Ziel ist es, dass junge Menschen die Chance auf ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben bekommen. Denn das ist die Basis eines freiheitlichen Daseins – und dazu gehört vor allem die Chance auf Bildung und Arbeit. Im Vordergrund steht dabei der Mensch selbst, sein Engagement und nicht seine Herkunft. Besonders kümmern müssen wir uns deshalb um diejenigen, die nicht die besten Startbedingungen hatten. Wir dürfen kein Talent vergeuden, gerade auch vor dem Hintergrund des aktuellen Fachkräftemangels. Politik und Wirtschaft tragen dabei gleichermaßen Verantwortung. Das Engagement von McDonald’s als Ausbildungsunternehmen und Arbeitgeber ist diesbezüglich beispielhaft.” Quelle: McDonald’s Deutschland Inc.

 

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Rechtschutz: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Freizeit ist nicht immer Privatsache

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Rechtschutz: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Freizeit ist nicht immer Privatsache


Alkoholkonsum während der Arbeit kann einen Kündigungsgrund darstellen. Foto: Advocard Rechtsschutzversicherung AG

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Freizeit ist nicht immer Privatsache – Fehlverhalten kann Konsequenzen im Job haben

Hamburg - Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps – so sagt der Volksmund. Doch von wegen: In der Realität verschwimmen die Grenzen zwischen Privatem und Berufsleben. Aktivitäten in der Freizeit haben manchmal unerwartete Konsequenzen am Arbeitsplatz. In welchen Fällen brisante Hobbys oder private Fehltritte rechtliche Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis haben können und was der Chef hingegen dulden muss, das erklären die Experten der Advocard Rechtsschutzversicherung.

Sex …: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – Was die schönste Nebensache der Welt betrifft, sind die Vorlieben bekanntlich verschieden: So hatte sich eine Angestellte gemeinsam mit ihrem Freund in einem Erotik-Magazin freizügig ablichten lassen. Das passte ihrem Arbeitgeber gar nicht. Gemeinsam mit dem Betriebsrat studierte er die entsprechenden Fotos und kündigte der jungen Frau daraufhin außerordentlich. Vor Gericht hielt die Kündigung jedoch nicht stand. Denn durch die veröffentlichten Fotos wurden weder die Dienstpflichten im Arbeitsverhältnis erheblich vernachlässigt, noch das Vertrauen des Arbeitgebers in die Eignung des Angestellten schwer erschüttert.

 

… drugs: Alkohol ist keine Lösung – Wer in seiner Freizeit mal “Einen über den Durst” trinkt, hat nicht mit Konsequenzen im Job zu rechnen. Wer wegen Trunkenheit im Straßenverkehr seinen Führerschein abgeben muss, der fährt künftig mit dem Fahrrad zur Arbeit. Doch den Job behält er. “Anders sieht es dann aus, wenn der Führerschein für die Arbeit zwingend benötigt wird. Beispielsweise bei Außendienstmitarbeitern oder Busfahrern ist der Führerscheinverlust ein Kündigungsgrund”, erklärt Anja-Mareen Decker, Leiterin der Rechtsabteilung der Advocard. Auch während der Arbeit oder einer Dienstreise sollte man sicherheitshalber immer auf Alkoholkonsum verzichten, denn auch hier gilt, dass dies möglicherweise einen Kündigungsgrund darstellen kann.

 

… and Rock’n'Roll: Bis das der Tod euch scheidet – Nicht jeder Mitarbeiter ist lammfromm in seinem Privatleben. Auch nicht, wenn sein Arbeitgeber die Kirche ist. So hatte sich der Organist und Chorleiter einer katholischen Gemeinde von seiner Ehefrau getrennt und ein zweites Mal geheiratet. Auch wenn in Deutschland inzwischen jede dritte Ehe geschieden wird, ließ sich dieses Verhalten nach Ansicht des Arbeitgebers nicht mit der Mission der Katholischen Kirche vereinbaren: Der Mann wurde entlassen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte widersprach der Kündigung. Das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens wiege in diesem Fall schwerer als ein möglicher Glaubwürdigkeitsverlust der Kirche.

 

Freizeit bis der Arzt kommt – Egal wie man seine Freizeit verbringt – letztendlich ist sie immer zu kurz. Doch wer seine Freizeit künstlich verlängert, kann auch Probleme mit dem Chef bekommen. So kann der Arbeitgeber bei häufigem Zuspätkommen fristlos kündigen – allerdings nicht ohne bereits zuvor eine Abmahnung wegen dem Vergehen ausgesprochen zu haben. Anja-Mareen Decker ergänzt: “Auch Krankfeiern ist kein Kavaliersdelikt: Eine erschlichene Krankmeldung stellt gemäß § 626 BGB einen fristlosen Kündigungsgrund dar.” Dann gibt es zumindest Freizeit ohne Ende. Und das sogar ohne mögliche Konsequenzen im Job. Quelle:  Advocard Rechtsschutzversicherung AG

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Zwei Westfalen in der Offizier Ausbildung der Marine. Von der Lippe an die Flensburger Förde

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Zwei Westfalen in der Offizier Ausbildung der Marine. Von der Lippe an die Flensburger Förde


Flensburg – Westfalen: Pünktlich zum Beginn der Sommerferien steigen die Temperaturen. Schulabgänger feiern mit Abschluss oder Abitur in der Tasche das Ende ihrer Schulzeit. Urlaub – eine Zeit zum Genießen. Zwei junge Westfalen fallen komplett aus diesem Raster. Sie müssen aufstehen, wenn ihre ehemaligen Klassenkameraden ins Bett gehen. Sie lernen marschieren, Waffen zerlegen und Zelte aufbauen. Zuhause an der Lippe steht dagegen die korrekte Handhabung von Sonnencreme auf dem Programm. Aber Joschka Schmid (20) und Isabelle Pella (19) haben ihre Gründe, diese Entbehrungen auf sich zu nehmen. Sie verfolgen dasselbe große Ziel: Offizier bei der Deutschen Marine. 

 

Die ersten Schritte in die neue Welt

Für ihr Ziel reisen die Beiden etwa 400 Kilometer von der Lippe bis an die Flensburger Förde. Er kommt aus Lage, sie aus Lemgo. Am 1. Juli treten sie zusammen mit 149 weiteren Kameraden an der Marineschule Mürwik ihren Dienst an. Gemeinsam durchlaufen sie nun die sechswöchige Grundausbildung, die immer am Anfang der Offizierausbildung steht. Den Rekruten werden in dieser Zeit die Grundlagen des Soldatendaseins vermittelt. Wesentliche Aspekte sind das Wissen um ihre Rechte und Pflichten als Soldat und die Anforderungen des Zusammenlebens in einer militärischen Gemeinschaft. Nicht zuletzt lernen sie das Element Wasser kennen. 

 

Marineschule Mürwik. Die 19 Jährige Lemgoerin (Lemgo/Lieme) absolviert an der Marineschule Mürwik den Soldatischen Basis Lehrgang. Foto: Ricarda Schönbrodt / PIZ Marine
Marineschule Mürwik. Die 19 Jährige Lemgoerin (Lemgo/Lieme) absolviert an der Marineschule Mürwik den Soldatischen Basis Lehrgang. Foto: Ricarda Schönbrodt / PIZ Marine

Erste Ausbildungsgänge

Die Handwaffenschießausbildung (HWS) ist ein wichtiger Pfeiler der Ausbildung. So auch für den Zug 23, zu dem Matrose Schmid gehört. Wirklich geschossen wird aber noch lange nicht. Erst müssen die Offizieranwärter mit ihrer Waffe richtig umgehen können. Begonnen wird mit dem Zerlegen, Reinigen und Zusammensetzen, was Schmid und seine Kameraden an der Pistole P8 üben. Dabei werden sie von ihren Ausbildern unterstützt und auf Fehler bei der Handhabung hingewiesen. Für Isabelle Pella und die Rekruten des Zuges 21 steht Zeltbau-Unterricht auf dem Programm. Auf einer der zahlreichen Wiesen der Marineschule zeigen die Ausbilder den Rekruten den Aufbau des Zweimannzelts. Im Anschluss versuchen sich die Rekruten selbst. 

 

Der Weg zur Marine

“Ich war mir seit der zehnten Klasse sicher, zur Bundeswehr zu wollen”, berichtet die 19-jährige. “Ein Wehrdienstberater war bei uns in der Schule, der gab mir den ersten Anstoß.” Da steuerte sie noch auf einen Realschulabschluss zu. Doch mit dem Ziel vor Augen, es zum Bundeswehroffizier zu schaffen, machte sie schließlich auf der Karla-Raveh-Gesamtschule in Lemgo ihr Abitur. “Zur Orientierung habe ich mir auf eigene Faust Praktika und Truppenbesuche gesucht. Ich war zum Beispiel bei den Fallschirmjägern, in einigen Heereskasernen und mit treff.bundeswehr.de auf Sardinien. “Aber”, wendet sie ein, “schließlich habe ich mich für die Marine entschieden, weil mich die Seefahrt reizt. Und ich mag, wie familiär und traditionell es in der Marine zugeht. Die Schule hier ist ein sehr gutes Beispiel.” Die Marineschule Mürwik ist eine der ältesten Schulen der Marine und wird sehr traditionsbewusst geführt. 2010 feiert das sogenannte “Rote Schloss am Meer” seinen 100. Geburtstag. 

 

 

Traumberuf Hubschrauberpilot

Für Joschka Schmid stand eines schon lange fest:  ”Ich will fliegen.” Nur wie der Weg zur Erfüllung seines Traums aussehen sollte, das wusste er noch nicht genau. Er dachte erst an die Polizei, aber die Chance Pilot bei der Deutschen Marine zu werden, wollte er sich nicht entgehen lassen. “Am liebsten würde ich den Bordhubschrauber “Sea Lynx” fliegen”, sagt er.  Der Matrose hat die ersten Hürden bis hin zum dem Platz im Cockpit bereits überwunden. “Durch die drei Auswahl-Phasen habe ich es geschafft”, sagt er nicht ohne Stolz. Jeder, der für die Bundeswehr einen Hubschrauber oder ein Flugzeug fliegen will, muss diese Phasen durchlaufen. Phase I stellt die Prüfung auf Offiziertauglichkeit dar. In Phase II werden in Fürstenfeldbruck flugmedizinische und fliegerpsychologische Tests unterzogen. Abschließend folgt in Phase III die fliegerische Lernprobe, wofür die Bewerber unter anderem in einen Flugsimulator gehen. Das Auswahlverfahren ist sehr fordernd und die Zahl der für die Pilotenausbildung zugelassenen Anwärter klein. 

 

Offizieranwärter Matrose OA Joschka Schmid an der Marineschule Mürwik. Der 20 Jährige Lagenser (Lage/Hörste) absolviert an der Marineschule Mürwik den Soldatischen Basis Lehrgang. Foto: Ricarda Schönbrodt / PIZ Marine
Offizieranwärter Matrose OA Joschka Schmid an der Marineschule Mürwik. Der 20 Jährige Lagenser (Lage/Hörste) absolviert an der Marineschule Mürwik den Soldatischen Basis Lehrgang. Foto: Ricarda Schönbrodt / PIZ Marine

Die Offizierausbildung bei der Deutschen Marine

Nach der Grundausbildung folgen für die beiden Westfalen weitere Ausbildungsgänge, die in unterschiedlicher Reihenfolge durchgeführt werden können. Ein Baustein ist die infanteristische Ausbildung in Plön. Sie dauert sechs Wochen.

Aufbauend auf die Grundausbildung werden die Grundlagen in der Handwaffen-, Wach-, Schieß- und ABC- Ausbildung gefestigt und schrittweise ausgebaut. Des Weiteren liegt der Schwerpunkt nun in der Geländeausbildung sowie in der Übernahme der Verantwortung als  Wachsoldat. Am bekanntesten ist wahrscheinlich die  seemännische Basisausbildung.

Die Offizieranwärter begeben sich rund sechs Wochen auf eine Ausbildungsreise mit dem Segelschulschiff “Gorch Fock”. Die jungen Soldaten kommen hier erstmals mit der Seefahrt in Berührung. Sie erhalten einen nachhaltigen Eindruck vom Bordleben, sowie den Auswirkungen der Naturgewalten auf Schiff und Besatzung.

Nicht zuletzt, aber auch ein Bild von der Schönheit der Seefahrt. In diesem frühen Stadium der beruflichen Prägung erfahren die zukünftigen Seeoffiziere, was es bedeuten kann, seine eigenen Bedürfnisse oder Interessen hinter Auftrag und Fürsorge zu stellen. Darüber hinaus erlernen die Offizieranwärter elementare seemännische und meteorologische Fertigkeiten. 

 

Navigation gehört dazu

Nicht fehlen darf natürlich ein Ausbildungsgang in Sachen Navigation, der ebenfalls sechs Wochen dauert. Im Verlauf dieses Ausbildungsmoduls erhält der Offizieranwärter eine grundlegende Ausbildung in Navigation, Nautischer Gesetzeskunde, wie auch in der Handhabung von Kraft- und Segelbooten. Ferner nimmt die Sportausbildung wieder eine größere Rolle ein. Dabei geht es um die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Ein weiterer wichtiger Faktor der Ausbildung ist der Englischunterricht. Dieser soll sie so gut wie möglich für die zukünftigen Aufgaben im multinationalen Umfeld vorzubereiten.

 

Nicht nur Spaß

Die Meinungen über die schönsten Seiten der Ausbildung gehen leicht auseinander “Die immer wieder stattfindenden Wettkämpfe zwischen den Ausbildungszügen finde ich am Besten “, sagt Schmid. “Mir hat der 8-Kilometer-Marsch gefallen”, meint Matrose Pella. “Vor allem die militärischen Sportübungen machen viel Spaß. Bisher bereue ich es absolut nicht, mich für die Bundeswehr entschieden zu haben.” Das sieht ihr Kamerad auch so. “Wenn ich unzufrieden sein würde, wäre ich nicht mehr hier.” Am 7. August haben die Rekruten ihre Vereidigung. “Darauf freue ich mich schon”, meint Schmid. “Ich bin mehr gespannt auf unsere Geländeübung”, sagt Pella. In einem sind sich die Rekruten aus Westfalen aber einig: “Die Fahrt mit der “Gorch Fock” – darauf freuen wir uns am meisten. Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine

 

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