Home / Aktuelle NEWS / VfL Gummersbach startet mit 4,5 Mio. Euro in die Handballsaison 2008/09

 
<p>Das Aufgebot des VfL Gummersbach für die Saison 2008/2009 besteht aus achtzehn Spielern und wurde mit vier Neuzugängen vor allem im Rückraum qualitativ verstärkt. Denn neben Linksaußen Audray Tuzolana verpflichtete der VfL mit Viktor Szilagyi, Drago Vukovic und Adrian Pfahl drei Akteure, die dem Trainer zusätzliche taktische Optionen in der zweiten Reihe ermöglichen</p>
Das Aufgebot des VfL Gummersbach für die Saison 2008/2009 besteht aus achtzehn Spielern und wurde mit vier Neuzugängen vor allem im Rückraum qualitativ verstärkt. Fotos: ntoi.de

Köln/Gummersbach – Heute um 11:00 Uhr lud der VfL die Vertreter der Medien zu seiner Saison-Pressekonferenz 2008/2009 in die LANXESS arena (Kölnarena) ein. Nach dem großen Verletzungspech zu Beginn der vergangenen Saison war der sechste Tabellenplatz am Ende der 42. Bundesligarunde für den VfL Gummersbach ein Ergebnis, das den Realitäten entsprach.

Über den Erwartungen hatte sich die Mannschaft in der Champions League präsentiert, denn der Einzug ins Halbfinale wurde am letzten Spieltag der zweiten Gruppenphase in Spanien gegen den späteren CL-Cupgewinner Ciudad Real nur knapp verpasst. Mannschaftliche Kontinuität in dieser Beziehung garantiert der neue Trainer Seas Hansafendic. Sead Hasanefendic war nicht nur von 2002 bis 2004 für zwei Spielzeiten Trainer beim VfL und kennt damit die Situation vor Ort, sondern er verkörpert als einer der exponierten und erfahrensten Vertreter der Jugoslawischen Handballschule seit Jahrzehnten ebenfalls ein offensiv geprägtes Spielverständnis.

Mannschaftliche Kontinuität in dieser Beziehung garantiert der neue Trainer Seas Hansafendic

Der neue Trainer Sead Hansafendic war bereits von 2002-2004 Trainer beim VfL Gummersbach.

Der gebürtige Kroate wird am 1. August sechzig Jahre alt und kann auf eine bemerkenswerte Karriere als Trainer zurückblicken. Nach dem ersten großen Erfolg als Jugoslawischer Meister im Jahr 1978 mit Sarajewo folgten neun weitere nationale Titel in Europa, danach arbeitete Sead Hasanefendic unter anderem in Frankreich, Spanien und Deutschland. Sead Hasanefendic war zudem Nationaltrainer von Jugoslawien, der Schweiz, Bosnien und Tunesien. So war es ein Glücksfall für den VfL Gummersbach, dass im Juni diesen Jahres der Weltmann in Sachen Handball beim tunesischen Verband in seinem vierten Amtsjahr eine Freigabeklausel für ein Vereinsengagement hatte, obwohl er als sensationeller Vierter der Weltmeisterschaft 2005 und Afrikameister 2006 Kultstatus in Tunesien genießt. Sead Hasanefendic kennt aber nicht nur die internationale Szene, als ständiger Beobachter der Bundesligaspiele des VfL Gummersbach in der Kölnarena hat er einen aktuellen Überblick über die Entwicklung und den Leistungsstand der besten Handballer der Welt.

Das Aufgebot des VfL Gummersbach für die Saison 2008/2009 besteht aus achtzehn Spielern und wurde mit vier Neuzugängen vor allem im Rückraum qualitativ verstärkt. Denn neben Linksaußen Audray Tuzolana verpflichtete der VfL mit Viktor Szilagyi, Drago Vukovic und Adrian Pfahl drei Akteure, die dem Trainer zusätzliche taktische Optionen in der zweiten Reihe ermöglichen.

Viktor Szilagyi (29) , der Kapitän der Nationalmannschaft von Österreich, hat seine offensiven Fähigkeiten beim THW Kiel bewiesen. Er beherrscht mehrere Wurfvarianten und kann im Rückraum auf der Mittel- und der Halbposition eingesetzt werden.

Drago Vukovic (25) war der beste Spieler beim Champions-League Teilnehmer RK Gorenje Velenje. Er gilt ebenfalls als Allrounder im Rückraum und ist aber beim VfL als Mittelmann eingeplant, der auch in der Abwehr die zentrale Position besetzen soll. Der schnelle und äußerst torgefährliche Kroate übernimmt auch in der Nationalmannschaft immer mehr Verantwortung und zählt zum Kader für die Olympischen Spiele in Peking.

Audray Tuzolana (24) kommt von US Ivry, mit dem Sead Hasanefendic 1996 Französischer Meister wurde. Der Linksaußen zählt zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft. Schnell, spielfreudig, explosiv und enorme Sprungkraft lauten die Attribute dieses Spielers, der wegen seiner Qualitäten in der Abwehr und für den Gegenstoß den Ruf eines Sechzig-Minuten-Mannes hat.

Adrian Pfahl (25) warf in der Zweiten Bundesliga für den TSV Bayer 04 Dormagen und zuvor für die TSG Ludwigsburg-Oßweil Tore am Fließband. Der gebürtige Schwabe ist nach der Statistik auf diesem Niveau seit Jahren einer der besten Linkshänder, der sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat. Als sprungkräftiger Shooter ist er eine ideale Ergänzung zu Alexis Alvanos.

Nachwuchstorwart Stanislaw Gorobtschuk hat künftig ein Zweitspielrecht für den Regionalligisten TuS Ferndorf. Ole Rahmel kann zusätzlich in der Oberligamannschaft des VfL Gummersbach eingesetzt werden.

Drago Vukovic (Kroatien) und Robert Gunnarsson (Island) nehmen an den Olympischen Spielen in Peking teil und werden danach sofort in die Vorbereitung einsteigen. Goran Stojanovic absolviert nach seiner Bandscheibenoperation derzeit Reha-Maßnahmen, zum Bundesligaauftakt am 2. September gegen Frisch Auf Göppingen soll der Torwart einsatzbereit sein.

Die Investitionen des VfL Gummersbach in die Jugendarbeit sollen sich vielleicht schon in der kommenden Saison auch für die Profimannschaft auszahlen. Deshalb trainieren in Abstimmung mit der Akademie Marco Wyss, Markus Hammerschmidt, Jonathan Eisenkrätzer und Sebastian Bayer in der Saisonvorbereitung mit der Bundesliga-Mannschaft. François-Xavier Houlet: „Die Jungs machen sehr gut mit. Das ist nicht nur eine Belohnung für die gute abgelaufene Saison der Herren und der A-Jugend-Mannschaft sondern eine Investition für die Zukunft. Auch wenn der Schritt aus der Verbandsliga in die Bundesliga riesig ist, ist es wichtig dass die Perspektivspieler der Akademie sehr früh die Luft der ersten Mannschaft schnuppern können. Und wer weiß ob nicht einer seine Chance nutzt …“

Saisonetat
Der VfL Gummersbach bestreitet die 43. Bundesligasaison 2008/2009 mit einem unveränderten Etat von rund 4,5 Millionen Euro.

 

Saisonziel - Sportliche Ziele sind eine Verbesserung des zuletzt sechsten Tabellenplatzes, das Erreichen eines internationalen Wettbewerbs, die Teilnahme am Final-Four des deutschen Pokalwettbewerbs und das Finale im EHF-Europacup.

 

Stimmen zur Saison 2008/2009

<p>Stefan Hecker betonte das bereits vor dem Wechseldeal der Trainer das Budget fest stand</p>

Stefan Hecker betonte das die Lizenzbedingungen bereits vor dem Wechsel von Gislason nach Kiel fest stand.

Stefan Hecker (Geschäftsführer der VfL Handball Gummersbach GmbH):

„Die von der TOYOTA HBL auferlegten Bedingungen für die Lizenz hatten wir schon vor dem Wechsel von Alfred Gislason nach Kiel erfüllt, so dass wir mit einem unveränderten Etat von 4,5 Millionen Euro die Saison bestreiten. Mit der Ablösesumme aus Kiel wurde unser finanzieller Spielraum für die Zukunft natürlich erweitert.“

Sead Hasanefendic (Trainer VfL Gummersbach):

„Ich freue mich riesig auf die stärkste Liga der Welt. Ich hoffe auch für die Fans auf schöne Erlebnisse in der LANXESS arena in Köln. Die wollen wir wieder zu einer Festung machen und unsere Heimspiele dort alle gewinnen. Ich erinnere mich gerne an meine Trainertätigkeit hier in den Jahren von 2002 bis 2004, da war die Kölnarena immer voll. Wir wollen mit attraktivem Handball und guten Resultaten die Halle füllen und wieder Handballfeste feiern.

Mit dem Kader bin ich sehr zufrieden, wir haben eine konkurrenzfähige Mannschaft mit vielen Alternativen im Rückraum. Der erste Kontakt mit den Spielern nach dem Start der Vorbereitung stimmt mich optimistisch. Wir werden für unsere Ziele hart arbeiten müssen, denn die sportliche Konkurrenz ist größer geworden, da einige Vereine finanziell noch mehr investieren als bisher.

Ein Klub wie der VfL mit dieser Tradition muss in einem europäischen Wertbewerb vertreten sein. Wir wollen den sechsten Tabellenplatz verbessern. Mein Ziel ist natürlich auch, dass der VfL zum ersten Mal in seiner Geschichte das Final-Four des Pokals in Hamburg erreicht. Auch im EHF-Europacup kann nur das Finale das Ziel sein.“

 

François–Xavier Houlet (Sportdirektor VfL Gummersbach):

„Wir haben viele Ziele in der nächsten Saison. Vor allem wollen wir wieder mehr Fans begeistern und aktivieren, in die LANXESS arena nach Köln zu kommen. Voraussetzung sind natürlich gute sportliche Leistungen. Ich bin aber sicher, dass wir mit Sead Hasanefendic dafür den richtigen Mann gefunden haben. Seine Freigabeklausel war ein glücklicher Umstand, der uns nach dem Weggang von Alfred Gislason in Richtung Kiel eine schnelle Lösung ermöglichte.

Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Sead Hasanefendic. Es gibt für meine Funktion als Sportdirektor beim VfL eine persönliche Bindung, die mir sehr wichtig ist. Wir verstehen uns manchmal auch ohne Worte. Die Chemie stimmt, da muss nicht immer alles besprochen werden. Wir haben eine lange gemeinsame Geschichte. Irgendwann treffen wir uns wohl immer wieder. Schon vor 21 Jahren war er 1987 in Frankreich mein Trainer, seitdem halte ich sehr viel von ihm. Die Bundesliga ist sein Platz, er ist einer der international erfahrensten und besten Trainer überhaupt.

Ich sehe der neuen Saison zuversichtlich entgegen. Wir haben uns im Rückraum verstärkt und damit eine bessere Mannschaft. Jetzt müssen alle nur noch hart arbeiten.“

 

Sponsoring

Der VfL Gummersbach konnte mit AggerEnergie und FERCHAU Engineering zwei renommierte Unternehmen aus dem Oberbergischen als Premium-Partner gewinnen:

FERCHAU Engineering

Nach der Gründung eines Ingenieurbüros durch Heinz Ferchau 1966 in Gummersbach war der aktuelle wirtschaftliche Erfolg nicht absehbar. Inzwischen ist sein Unternehmen zum Marktführer für

Frank Ferchau betont die Tradition zwischen dem VfL und Ferchau. In den 70er war Ferchau schon einmal als Sponsor auf dem VfL Trainingsanzügen

Frank Ferchau betont die Tradition zwischen dem VfL und Ferchau. In den 70er war Ferchau mit seinem Logo schon einmal als Sponsor auf dem VfL Trainingsanzügen.

Engineering angewachsen, denn nach der Übernahme durch den Sohn Frank Ferchau im Jahr 2005 sorgen heute mehr als 4000 Mitarbeiter in über fünfzig Niederlassungen und Standorten sowie 60 technischen Büros für einen Umsatz von 315 Millionen Euro pro Jahr. Die Auftragsbücher waren voll, aber Fachkräfte im Engineering nicht kurzfristig verfügbar. So kam Heinz Ferchau auf die Idee, ein Unternehmen für Ingenieurleistungen mit „mobilen Engineering-Fachkräften vor Ort“ zu gründen. Die Idee wird zur Erfolgsgeschichte und ein Vorbild für andere auf dem Arbeitsmarkt. Aber das Original setzte sich durch, weil FERCHAU sich vom klassischen Ingenieurbüro zum modernen Engineering- und Outsourcing- Spezialisten für die Technik-Branche mit Full-Service-Ausrichtung wandelte. Soziales Engagement, der FERCHAU -Innovationspreis, die Beteiligung an der `Ideen made in Germany ` – Initiative „Sachen machen“ des VDI, verschiedene Förderprogramme und der Wettbewerb FERCHAU Challenge für Studierende sowie Science-LAB, eine Aktion für junge Forscher in Kindergärten und Grundschulen, waren bislang Schwerpunkte des gesellschaftlichen Engagements. Getreu der Firmen-Vision „Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden“ ist nun die Förderung des Spitzensports mit dem VfL Gummersbach eine ideale Plattform, mit der die FERCHAU -Erfolgsstory weitergeschrieben und transportiert werden kann.

 

AggerEnergie

Das innovative Unternehmen versteht sich mit seinen 200 Mitarbeitern als Netzwerk der kommunalen Energieversorgung in der Oberbergischen Region für Erdgas, Strom und Wasser. Umweltschutz ist traditionell ein Anliegen der AggerEnergie: So wird seit Mai 2008 Strom aus Wasserkraft der Agger in der Region eingespeist und verbessert so die Klimabilanz sowie das 100%ige Ökostromprodukt „AggerStrom Natur“ mit TÜV-Siegel. Kultur, Social- und Sport-Sponsoring betreibt AggerEnergie bislang schon in vielfältiger Form, um die gesellschaftliche Verantwortung zu dokumentieren. Sei es als Förderer der Handball-Akademie in Gummersbach, oder mit vielfältigen Aktionen im Jugend- und Breitensport. AggerEnergie ist mit der Region verankert und mit ihr gewachsen. Das aktuelle Engagement beim VfL Gummersbach entstand auch aus einer langen Tradition und Verbundenheit mit einem der erfolgreichsten Handballklubs der Welt und exponiertem Werbeträger der Region, denn der VfL spielte in den achtziger Jahren schon einmal mit der Erdgas-Raute auf dem Trikot. AggerEnergie ist überzeugt, mit dem Bundesligisten einen Partner gefunden zu haben, der ideal zum Kommunikationskonzept passt, denn als Arbeitgeber, Auftraggeber und Sponsor handelt und denkt AggerEnergie oberbergisch.

 

Stefan Hecker (Geschäftsführer der VfL Handball Gummersbach GmbH):

„Wir haben uns sehr gefreut, dass wir mit zwei erfolgreichen regionalen Unternehmen im Premium-Segment unseres Sponsorenpools die Verbundenheit der heimischen Wirtschaft weiter vertiefen konnten. Steigerungsmöglichkeiten gibt es in vielfältiger Form, unter anderem im Bereich des Business-Clubs.“

Matthias Pietza (Geschäftsführer IMG Deutschland); Lars Gerling (Projektleiter VfL Gummersbach):

„Die Zusammenarbeit mit dem VfL Gummersbach hat sich sehr positiv und partnerschaftlich entwickelt. Unsere Vorschläge für neue Marketingkonzepte sind vom VfL sehr wohlwollend aufgenommen worden und der Verein ist bereit, für seine Sponsoren neue Wege einzuschlagen. So steht den großen Werbepartnern in der kommenden Saison ein in der HBL einzigartiges Bandensystem zur Verfügung. Auch die Partner des stetig wachsenden VfL-Business-Clubs werden ab September mit einem gesteigerten Leistungspaket in der LANXESS arena empfangen. Unser Ziel ist es, den VfL bei seinen sportlichen und wirtschaftlichen Ambitionen langfristig zu unterstützen.“

Das Sponsoring-Profil hat damit aktuell folgende Struktur:

Hauptsponsor
Moeller GmbH

Co-Sponsor
Kreissparkasse Köln

Premium-Partner
AggerEnergie GmbH
Deutsche Leasing AG
Ferchau Engineering GmbH
RheinEnergie AG
Kienbaum Consultants International GmbH
Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG
LANXESS arena
Ralf Bohle GmbH (Schwalbe)
VOSS Holding GmbH + Co. KG

Medien-Partner
Verlag M. DuMont Schauberg (Express & Kölnische Rundschau)
Grevens´s Adreßbuch-Verlag Köln GmbH
HSG (Radio Berg)
Ströer Out-of-Home Media AG

Ausrüster
Puma AG Rudolf Dassler Sport

VfL-Business-Club
Aktuell gibt es 150 Mitglieder, die das solide Fundament des Saison-Etats bilden. Weitere kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region haben ihr Interesse bekundet, mittelfristig soll die Anzahl auf 200 steigen.

 

Werbung/Marketing

Der VfL Gummersbach wird auch in der Saison 2008/2009 alle Bundesliga-Heimspiele in der LANXESS arena bestreiten. Der Komplettumzug in die einzigartige Kölner Halle brachte im zurückliegenden Jahr mit einem erreichten Zuschauerschnitt von 6500 eine durchaus akzeptable Bilanz. Damit lag der VfL in der Ligastatistik auf dem vierten Rang.

Dass die Zahlen der Vorjahre nicht erreicht werden konnten, ist bedauerlich, angesichts eines schwachen Saisonstarts, vieler Mittwochsspiele sowie der Reduzierung der Freikartenaktionen aber nachvollziehbar. Intensivere Anstrengungen in Sachen Marketing zahlten sich aber am Ende der vergangenen Saison bereits aus, sodass zum eigentlich bedeutungslosen Spiel gegen den SC Magdeburg kamen am letzten Spieltag über 13.000 Fans.

Ziel ist es jedoch natürlich, dieses Potential an Handballbegeisterten in und rund um Köln immer auszuschöpfen. Zwei Partner werden den VfL Gummersbach in Zukunft dabei unterstützen.

 

 Werbeagentur RitterSlagman

„VfL Gummersbach. Keine Spielchen.“ So präsentieren sich die Handballer des VfL Gummersbach in Zukunft der Öffentlichkeit. Das neue Motto wurde von der Hamburger Werbeagentur RitterSlagman erarbeitet und soll ganz bewusst den Handballsport in den Mittelpunkt rücken. „Der Traditionsverein VfL Gummersbach steht für Handball in seiner reinsten und besten Form“, so Henk Slagman.
„VfL Gummersbach. Keine Spielchen.“ So präsentieren sich die Handballer des VfL Gummersbach in Zukunft der Öffentlichkeit. Das neue Motto wurde von der Hamburger Werbeagentur RitterSlagman erarbeitet und soll ganz bewusst den Handballsport in den Mittelpunkt rücken. „Der Traditionsverein VfL Gummersbach steht für Handball in seiner reinsten und besten Form“, so Henk Slagman.

 

Henk Slagman – Der gebürtige Holländer ist seit 20 Jahren in Deutschland tätig, unter anderem für BBDO und Springer&Jacoby. 1996 gründete er seine eigene Agentur, die direkt zur Newcomer-Agentur des Jahres gewählt wurde. Seit 2002 betreibt er mit seinem Partner Jan Ritter überaus erfolgreich die Agentur RitterSlagman, die sich unter anderem mit Kampagnen für die Bundesministerien für Familie und Gesundheit, für die Direktversicherer Cosmos direkt und EUROPA sowie für ish, Pit-Stop oder den Verbraucherzentrale Bundesverband einen Namen machte. Die Aufmerksamkeit der Handballfans in Deutschland erregte die Kampagne des Liga-Konkurrenten Füchse Berlin, die ebenfalls die Handschrift der Hamburger Werbeprofis trägt.

Für den VfL Gummersbach entwarfen RitterSlagman eine Werbelinie, die sich nicht selten mit einem Augenzwinkern darauf fokussiert, was den Handballsport im Allgemeinen sowie beim VfL im Besonderen so reizvoll macht: „Kein Schnickschnack, kein Schickimicki. Ehrlicher, guter, harter Sport, der immer noch die beste Show ist“.

 

Medienpartner Ströer-Gruppe

Die Ströer Out-of-Home-Media AG ist Spezialist für die Erreichbarkeit mobiler Zielgruppen. Mit bundesweit rund 230.000 Werbeflächen sind sie der größte Außenwerber in Deutschland und überzeugen mit ausgezeichneter Design- und Stadtmöblierungskompetenz bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes.

Zum ersten Mal augenscheinlich wurde die Zusammenarbeit mit der Ströer-Gruppe bereits zum Ende der vergangenen Saison als im Rahmen einer Frühjahrsaktion der VfL-Torjäger Momir Ilic von 200 großformatigen Plakatflächen für den Saisonabschluss gegen den SC Magdeburg warb.

Ein zweiter Flight startet unmittelbar nach den Sommerferien mit zwei neuen Motiven der Kampagne „VfL Gummersbach. Keine Spielchen“. Auf 250 Großflächen und rund 100 Mega-Light-Plakaten in Köln sowie im Umkreis von 50km um die Domstadt wird der Saisonstart beworben.

Weiter will der VfL auch in der neuen Spielzeit die wertvollen Partnerschaften mit den Medienunternehmen Express, Grevens´s Adreßbuch-Verlag Köln und Radio Berg intensiv leben.

 

Ticket-Angebote

Ein Besuch der Heimspiele des VfL Gummersbach in der LANXESS arena ist ein Erlebnis für die ganze Familie. In der kommenden Spielzeit präsentiert sich der VfL noch familienfreundlicher. Ob Dauerkarte oder Einzeltickets – es warten tolle Angebote.

Kinder-Dauerkarte: Ab sofort gibt es eine Kinderdauerkarte. Das heißt, wer als Erwachsener eine Dauerkarte erwirbt, kann in Verbindung mit dieser eine Kinderdauerkarte (bis 12 Jahre) für 60 Euro mit Sitzplatzgarantie in allen Preiskategorien bekommen. Kinder bis drei Jahre zahlen übrigens weiterhin keinen Eintritt.

Familien-Kinder-Ticket: Das Familien-Kinder-Ticket kann zu jedem Spiel in Verbindung mit einer Erwachsenen-Karte erworben werden. Die Familien-Kinder-Karte wird für die Preisgruppen 1-4 sowie für Stehplätze angeboten und kostet nur 5 Euro.

Claus Horstmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der VfL Handball Gummersbach GmbH:

„Es geht aufwärts mit dem VfL Gummersbach. Wir haben die Saison 2007/2008 mit einem Gewinn abgeschlossen. Wir sind durch eine sehr erfolgreiche Kooperation mit dem Vermarktungspartner IMG gut aufgestellt und können gelassen in die Zukunft blicken. Zur LANXESS arena gibt es derzeit keine Alternative, das dort noch nicht genutzte Einnahmepotenzial ist mit unseren beiden neuen kompetenten und renommierten Partnern Ströer und RitterSlagmann sowie einem verbesserten Spielplan eine Herausforderung der neuen Saison, die wir optimistisch angehen. Sportlich wollen wir uns in den nächsten zwei Jahren unter den ersten Vier der TOYOTA Handball-Bundesliga etablieren.“

 

Stefan Hecker (Geschäftsführer der VfL Handball Gummersbach GmbH):

„Großes Einnahmepotenzial bietet die LANXESS arena, da werden die zusätzlichen Marketing-Anstrengungen Wirkung zeigen. Ich sehe der neuen Saison entspannt und zuversichtlich entgegen.“

 

Terminplan

Im August absolviert der VfL Gummersbach noch ein umfangreiches Testspielprogramm und trifft dabei auch auf internationale Spitzenklubs. Ein Höhepunkt und letzter Härtetest ist der Schlecker Cup in Ehingen am 30. und 31. August 2008.

 

Saisoneröffnung in Gummersbach

Die offizielle Präsentation der neuen Mannschaft für die Fans erfolgt eine Woche vorher am Samstag, den 23. August, in der Gummersbacher Eugen-Haas-Halle. Gegner ist ab 17.00 Uhr der Bundesligakonkurrent TuSEM Essen. Schon um 15 Uhr treten die VfL-Youngsters in einem Freundschaftsspiel gegen das Team von Eintracht Hagen an. Außerdem erwartet den Besucher ein bunter Familientag rund um den Handballsport. Tickets sind ab Freitag, den 1. August zum Preis von 5 Euro (Kinder bis 12 Jahren/3 Euro) über die Geschäftsstelle des VfL Gummersbach erhältlich. Mit den Einnahmen aus Tickets und Bewirtung verfolgt der VfL einen guten Zweck. Der Erlös dieses Tages soll der Familie von Florian Beniamino zugute kommen. Der Familienvater und VfL-Anhänger war Ende vergangenen Jahres in Gummersbach tödlich verunglückt.

 

Bundesliga

Am 1. Spieltag der Handball-Bundesliga startet der VfL Gummersbach mit dem Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen in die Saison 2008/2009. Das Duell der Traditionsklubs wird am Dienstag, den 2. September um 20.15 Uhr, angepfiffen und live vom DSF übertragen. Das erste Heimspiel in der LANXESS arena in Köln findet am Samstag, den 6. September 2008 gegen die HSG Nordhorn statt. Der Spielplan kann durch die Teilnahme am EHF-Europacup noch punktuell verändert werden (siehe Anlage).

EHF-Pokal

Mit dem TBV Lemgo und dem SC Magdeburg hat sich der VfL Gummersbach für den EHF-Europacup qualifiziert. Die drei deutschen Vertreter sind für die 3. Runde gesetzt. Die Auslosung erfolgt am Dienstag, den 21. Oktober, um 11 Uhr in Wien.

 

DHB-Pokal

Im Deutschen Pokalwettbewerb starten die Bundesligisten in der 2. Runde. Diese findet am 24. September 2008 statt.

Quelle: VfL Gummersbach

 
06 3714 · 07 2 · # 18. November 2017