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Oliver Hasert (stellv. Direktor) und Stephan Bode (Geschäftsführender Direktor) - v.l.n.r. - am Klimaterminal im Bio-Seehotel Zeulenroda

Oliver Hasert (stellv. Direktor) und Stephan Bode (Geschäftsführender Direktor) - v.l.n.r. - am Klimaterminal im Bio-Seehotel Zeulenroda

Zeulenroda – Seit Mitte Juli 2008 können die Gäste des Bio-Seehotels Zeulenroda in die Zukunft einchecken: Am Klimaterminal in der Lobby haben sie die Möglichkeit ihren individuellen CO2-Fußabdruck, der durch An- und Abreise sowie Aufenthalt verursacht wird, ausrechnen zu lassen. Jeder Gast kann dann selbst entscheiden, ob er einen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchte. Durch die finanzielle Unterstützung eines Windkraftparks oder eines Aufforstungsprojektes kann er die von ihm verursachten CO2-Emissionen neutralisieren. Für eine Übernachtung mit Vollpension ohne Anreise fallen im Bio-Seehotel Zeulenroda circa 32 kg CO2 pro Person beziehungsweise 39 Cent Ausgleichszahlung je nach Projekt an.

Seinen Aufenthalt im Bio-Seehotel Zeulenroda klimaneutral zu stellen ist eine nahe liegende Entscheidung. Denn das Hotel selbst hat bereits eine Reihe von Maßnahmen zur Einsparung von CO2 geleistet. Dazu gehört nicht nur die Umstellung der gesamten Küche auf Bio-Lebensmittel. Die größte Einsparung an CO2 wird durch die Deckung des gesamten Strombedarfs aus Wasserkraft erreicht. Hierbei lässt sich das Bio-Seehotel Zeulenroda vom Experten ClimatePartner beraten und die Einsparpotentiale errechnen.

Auf Grundlage dieser Berechnung wird der individuelle CO2-Fußabdruck des Gastes unter Berücksichtigung aller Emissionsquellen am Klimaterminal erstellt. Vom Betrieb des Hauses über den Fuhrpark der Mitarbeiter bis zur Kuh, die das Glas Milch liefert, das der Gast beim Frühstück trinkt, von der Wäscherei bis hin zur Produktion der Stoffbadeschuhe für den Saunaaufenthalt – es wird alles erfasst. Würden bei einer 50%igen Auslastung des 307 Betten großen Hauses alle Übernachtungen mit Vollpension ausgeglichen werden, so könnten durch den Betrieb des Windkraftparks in Indien, vermittelt durch ClimatePartner, und das Aufforstungsprojekt in Uganda, vermittelt durch lifeCO2, 1,191 Millionen Tonnen CO2 neutralisiert werden.

Bio-Seehotel-Geschäftsführer Stephan Bode erläutert seine Initiative: „Ziel ist es, sowohl unser Haus so energie- und klimaeffizient wie möglich zu machen als auch unsere Gäste und Partner zum eigenen, dauerhaften Umsetzen klimaneutraler Angebote zu sensibilisieren.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.seehotel-zeulenroda.com

Quelle: modem conclusa public relations gmbh, Jutastr. 5, 80636 München

 
06 1294 · 07 2 · # 25. Juni 2017